01.12.2011

 

 

Gemeinderat besuchte die Tontarra Medizintechnik GmbH

 

Vor der letzten öffentlichen Sitzung nutze der Gemeinderat die Gelegenheit und folgte
einer Einladung der Firma Tontarra Medizintechnik GmbH zu einer Betriebsbesichtigung.

Nach der Begrüßung und kurzen Einführung durch die beiden Geschäftsführer Thomas Tontarra und Alberto Petrella hörten der Bürgermeister und die Gemeinderäte natürlich gerne,wie sich
dieser ehemalige Handwerks- und Hausgewerbebetrieb mit Seniorchef Reinhold Tontarra
als Firmengründer seit dem Jahr 1963 zunächst in Tuttlingen und erst recht natürlich seit dem Umzug 1979 nach Wurmlingen in die Kantstraße und 2006 in das neue Verwaltungs- und Betriebsgebäude an der Daimlerstraße entwickelt hat und sich nunmehr als beachtliches Unternehmen mit seinen innovativen Produkten und auch etlichen Patenten den
Herausforderungen des Marktes stellt.

 

Ebenso gerne gehört wurde dabei auch die praktizierte Firmenphilosophie eines familiengeführten Mittelstandsunternehmens, das, so die beiden Geschäftsführer unisono,
das größte Kapital des Unternehmens nach wie vor ihren guten Mitarbeitern sieht. Und mit diesen, so Thomas Tontarra nicht ohne einen berechtigten Stolz, werde vermutlich noch Ende
des Jahres die Zahl von 100 Beschäftigten „geknackt“. Hochinteressant und beeindruckend
waren für die Gäste jedoch nicht nur die Informationen aus dem eher administrativen und strategischen Bereich, sondern insbesondere über die hochmoderne Produktion.

Dabei zollten die Gemeinderat nicht nur Respekt ob der hohen Qualität und Fertigungstiefe sowie einer recht straffen und gut organisierten Auftragsbearbeitung, sondern auch einem sehr ansprechenden Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter und nicht zuletzt auch der Tatsache, dass das Unternehmen jährlich durchschnittlich 10 jungen Menschen einen qualifizierten Ausbildungsplatz und gute Zukunftsperspektiven bietet.

 

Zum Schluss für den Bürgermeister und den Gemeinderat deshalb ein Grund, sich nicht nur für diese Einladung zur Betriebsbesichtigung, sondern eben auch für die positiven strukturellen Auswirkungen des Unternehmens auf die Arbeits- und Ausbildungsplätze und die Gemeinde insgesamt zu bedanken. Für das Gremium seien solche Betriebsbesichtigungen nicht nur sehr informativ und interessant, sondern es sei in der Gemeindratsarbeit auch wichtig, immer wieder einmal irgendwo hinter die Kulissen schauen zu können um einfach besser zu wissen, welche Potenziale sich hinter manchen Betrieb verbergen und um sich mit den örtlichen Betrieben auch einmal in solch einem Rahmen austauschen zu können.